Der Umbau der Aula der HTL hat am 20. Oktober 2008 begonnen. Viele Änderungen sind bereits sichtbar. Mit Jänner 2009 werden die wesentlichen Arbeiten abgeschlossen sein.
Als Hauptgrund für den Umbau der Aula nennt Dir. Blocher die Tatsache, das von den 1035 Schüler/innen etwa 700 Fahrschüler/innen sind, die in den Mittagspausen aber auch nach dem Unterricht Platz brauchen um sich erholen oder arbeiten zu können. Ihm ist es ein großes Anliegen, dass sich die Schülerinnen und Schüler in der HTL wohlfühlen und dazu gehört eine anregende Umgebung. Deshalb kommt es nun zum Aulaumbau, da diese in der derzeitigen Form nicht einladend ist und daher nur wenig genützt wird. Ein Planungsteam aus Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften hat Funktionsbereiche überlegt und diese Überlegungen wurden planerisch umgesetzt.
Neben Rückzugsbereichen zum Lernen und Üben, sollen vor allem Flächen für die Entspannung, die Schüler würden sagen, für das „Chillen“ zur Verfügung stehen. Es soll die Möglichkeit bestehen sich allein oder in Gruppen aufzuhalten, zu lümmeln, zu schaukeln, sich zu erholen. Auch die Bereiche für das leibliche Wohl sollen ansprechender und funktionaler als bisher gestaltet werden. Da die Aula immer wieder als Veranstaltungszentrum genützt wird, wird es eine Bühne und eine Veranstaltungsküche geben.
Der Umbau ist eine große finanzielle Herausforderung für die HTL dem alle anderen Projekte nachgeordnet werden. Dir. Blocher ist sehr froh, dass der Landesschulrat für OÖ eine wesentliche Kostenübernahme für die Sanierung des Bodens und der Decke zugesagt hat. Sein Dank gilt dabei besonders Herrn AD Ing. Walter Hartl und Herrn AD Anton Stadlbauer für die Unterstützung und ausgezeichnete Zusammenarbeit.
Zur Zeit ist im vorderen Bereich der Aula der Fliesenboden bereits entfernt. Die Mauern Richtung alter Bibliothek sind durchbrochen. Die Firma Wiesner & Hager arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung. Dass es dabei leider auch zu Lärm-, Staub- und Geruchsbelästigungen kommt verspüren alle, die sich in der HTL aufhalten. Angesichts der tollen Pläne sind diese Beeinträchtigung allerdings leicht zu verschmerzen. Dir. Blocher rechnet damit, dass die wesentlichen Arbeiten noch in diesem Schuljahr erledigt werden, damit der HTL Maturaball wie gewohnt in der HTL stattfinden kann.
„Ich danke allen sehr herzlich für ihre Mitarbeit. Ohne die Hilfe der Kollegen/innen und Schüler/innen, insbesondere der Kollegen aus der Werkstätte, wäre dieses Projekt nicht durchführbar. Ich hoffe, dass die Beeinträchtigungen bald vorbei sind und die Aula zum Kommunikationsmittelpunkt der HTL wird.“, so Dir. Blocher