Erfolgreicher Reanimations-Flashmob
160 Schüler:innen der HTL Braunau beteiligt

Ende September veranstaltete das Rote Kreuz aus Deutschland und Österreich gemeinsam mit drei deutschen und zwei österreichischen Schulen auf dem Braunauer Stadtplatz einen Reanimations-Flashmob. Ziel war die Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema zu lenken und die Bereitschaft, im Notfall zu helfen, zu erhöhen.
Insgesamt sechs Klassen mit rund 160 Schüler:innen und sechs begleitenden Lehrkräften machten sich am 22. September 2026 auf den Weg zum Stadtplatz in Braunau, um an einem ganz besonderen Flashmob teilzunehmen. Im Mittelpunkt stand das wichtige Thema Reanimation. Wiederbelebungsmaßnahmen werden sowohl in Deutschland als auch in Österreich noch immer nicht bei allen bewusstlos aufgefundenen Personen durchgeführt, bei denen eine Reanimation notwendig wäre. Hier besteht also noch Verbesserungsbedarf. Um dieses Thema einer breiten Öffentlichkeit bewusst zu machen und zu zeigen, dass auch Jugendliche in der Lage sind, eine Reanimation richtig durchzuführen, wurde dieser Flashmob in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, der Polizei, der Feuerwehr und fünf Schulen aus Österreich und Deutschland veranstaltet.
Die Schüler:innen wurden vorab über das richtige Handeln in Notfällen informiert und konnten am Stadtplatz schließlich an insgesamt 60 Übungspuppen ihre Kenntnisse unter Anleitung von Expert:innen anwenden und vertiefen.
Den Teilnehmer:innen aus der HTL Braunau hat es sehr viel Spaß gemacht, bei dieser tollen Aktion dabei zu sein. „Reanimieren ist wirklich anstrengend, wenn man es mehrere Minuten lang machen muss. Daher war es wichtig, dass wir uns immer wieder abgewechselt haben. Ich fühle mich jetzt allerdings wirklich gut auf den Ernstfall vorbereitet und denke, dass ich es mir zutraue, eine Reanimation erfolgreich durchzuführen. Natürlich hoffe ich, dass es nie dazu kommen wird, aber wenn, dann bin ich vorbereitet“, berichtet ein Schüler, der am Flashmob teilgenommen hat.
Die Wiederbelebungsmaßnahmen wurden in Gruppen durchgeführt, wobei es das Ziel war, eine Stunde lang ununterbrochen zu reanimieren. Regelmäßiges Abwechseln war dabei besonders wichtig, denn bereits nach wenigen Minuten wird diese Tätigkeit sehr anstrengend. Begleitet wurden die Schüler:innen während der Reanimation mit Musik mit dem richtigen “Beat”, z.B. dem Radetzky-Marsch oder dem Song “Stayin´ Alive”.
„Auch wir Lehrkräfte haben bei der Reanimation mitgeholfen und uns mit den Schüler:innen abgewechselt. Die Aktion hat sicherlich dazu beigetragen, dass das Thema sowohl bei den Schüler:innen als auch in der Bevölkerung wieder stärker ins Bewusstsein gerückt ist. Ich hoffe sehr, dass sich künftig mehr Menschen zutrauen, Personen in Not zu helfen“, so Regina Seeburger, die schulintern für die Organisation des Flashmobs zuständig war.
Herzlichen Dank an das Organisationsteam sowie an alle freiwilligen Helfer:innen und alle Teilnehmer:innen!